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Wawau Adler - Here's to Django!
"Ich mag es nicht so schnell, lieber schön", sagt Wawau Adler. Dass er beides bestens beherrscht, beweist der international renommierte Gitarrist auf "Here's to Django!", seiner fabelhaften neuen CD.
Offensichtlich ist dieses Wunderwerk eine Hommage an Jean "Django" Reinhardt, den belgischen Maestro des Jazz Manouche - oder auch "Gypsy Swing" - und nach wie vor einflussreichsten europäischen Jazzmusiker, der am 23. Januar 2010 seinen einhundertsten Geburtstag gefeiert hätte. Doch zum Glück sind diese zwölf Kleinodien für zwei Gitarren und einen Bass (und einmal sogar Cello) so viel mehr. Mal romantisch, auch mal rasant, immer rhythmisch, zu gleichen Teilen tief empfunden und hocherfreulich, transportiert sich die Musik dieses "Gypsy-Trios" jenseits von Stilfragen oder Traditionalismus.
Wer Django noch nie bewusst gehört hat, außer vielleicht im Soundtrack von The Matrix und diversen Woody-Allen-Filmen, kommt hier mindestens so sehr auf seine Kosten, wie alle Hot-Club-Jünger und Djangologisten. "Ich wollte Django meine Ehrerbietung erweisen", sagt Wawau Adler, auf die ihm eigene Weise. "Deshalb war es mir wichtig, ihn keinesfalls zu kopieren. Ich spiele seine Melodien und meine eigenen Kompositionen, aber immer ganz anders als zuvor."
Schon das Gitarrenspiel des gebürtigen Karlsruhers ist erfrischend modern, seine Arrangements so bezaubernd wie bewundernswert. Nach aufwändiger Vorbereitung und an nur zwei Dezembertagen im Tonstudio Bauer entstand so ein zeitlos schönes Album, das bestens zu Sonnenstrahlen auf Schnee oder Eiswürfeln im "Sundowner" passt. Die Gefühle und Stile - von Djangos Einflüssen über Tango und Swing bis zu Bolero und Bebop - sind allumfassend und auf den Punkt; wer diese Musik hört, lebt ein Stück beschwingter. Schon die Eröffnung zu "Daphne", der wohl bekanntesten Reinhardt-Komposition auf dieser CD, lässt aufhorchen. "Eigentlich wollte ich nur meine ganz persönlichen Lieblingsstücke von Django spielen", erinnert sich der 42-jährige Leader, der sich seit seinem neunten Lebensjahr intensiv mit dieser Musik beschäftigt. "Dazu gehörte auch "Swing 42" in G-Dur. Wir saßen also im Studio und ich fing auf einmal an, einen schiefen Lauf auf zwei Saiten zu spielen. Plötzlich fiel mir auf, dass man so auch "Daphne" spielen könnte. Ich holte Joel, den Bassisten dazu, er stimmte ein, und kurz darauf war diese Version aufgenommen."
Überhaupt ist Josef Adler, der seinen jazzigen Spitznamen seiner tierlieben älteren Schwester verdankt ("Der sieht ja aus wie ein kleiner Wawau!"), voller Lob für seine Musiker. Tatsächlich unterstützen und beflügeln ihn die emotionalen Energien seiner instrumentalen Kollegen immer wieder aufs Neue, namentlich Mano Guttenberger und der 27-jährige Joel Locher, ehemaliger Solokontrabassist des Stuttgarter Jugendkammerorchesters, der seit einigen Jahren fest zu Wawau Adlers Ensemble gehört und bei dieser Aufnahme auch einmal Orgel spielt. "Die Cellistin war eine Empfehlung von Joel", erinnert sich Wawau Adler. "Ich hatte schon genau im Kopf, wie sie auf "Anouman" spielen soll. Das war mir besonders wichtig, auch weil es eines der letzten Stücke Djangos ist - er hat es 1953 kurz vor seinem Tod aufgenommen. Katarzyna Krzyminska hörte zu, sah sich die Noten an und konnte meine Ideen sofort umsetzen. Sie hat sich wunderbar in unseren Bandsound eingefügt."
Auch im Trio eröffnen sich immer wieder enorme Klangfarbenwelten, überraschend und überzeugend. Beispielsweise in der träumerischen Ballade "Samois sur Seine", Djangos Alterswohnsitz in der Nähe von Fontainebleau gewidmet, also eben jenem Ort, an dem Wawau erst 2003 beim "Django Reinhardt Festival" mit seinem Auftritt für eine kleine Sensation sorgte. "Miri Gieli" besticht, ebenso wie der selbsterklärend sagenhafte "Swing de Wawau", durch seinen spielerischen Fluss, der die Komplexität der Komposition gewandt maskiert. "Der Titel bedeutet "Meine Komposition", was zwangsläufig ausdrückt: Das bin ich! Es geht schon sehr in Richtung Bebop, weil ich dabei an Charlie Parker und sein "Donna Lee" dachte. Dabei kam ich auf diesen Lauf", sagt Wawau Adler und singt gleich vor, was er meint. "Schon war es da. Und ich finde, das ist nicht so ein schlechtes Lied."
Auch nicht ungut und sicher nicht ganz selbstverständlich sind "Afternoon in Paris", eine herrliche Komposition von John Lewis (der natürlich auch "Django" für sein Modern Jazz Quartet geschrieben hat), und John Williams' Ballade "Moonlight", die Sting vor fünfzehn Jahren für den Soundtrack einer Neuverfilmung des Hollywood-Märchens "Sabrina" eingesungen hatte. Dass sich diese zarte Pop-Melodie, ebenso wie die des "Sheik of Araby" und die schallmauerdurchbrechende Kurzversion von John Coltranes "Impressions", die Wawau allerdings als "Gag" abtut, in den immer schönen (und manchmal eben auch schnellen) Strom dieses Ausnahmealbums einfügt, spricht Bände - und immer wieder für Wawau Adler.
"Nicht das Genie ist hundert Jahre seiner Zeit voraus, sondern der Durchschnittsmensch ist um hundert Jahre hinter ihr zurück", meinte Robert Musil einmal. Wer Django erst zu seinem Hundertsten für sich entdeckt, bekommt mit "Here's to Django!" gleich eine neue Chance. Wawau Adler ist ein sehr lebendiges Jahrhunderttalent - und dieses, sein mindestens viertes Album sein persönlicher Triumphzug.
VÖ: 30.4.2010 MM801138


PETER FESSLER - DAS MIT DIR
Lieder zur blauen Stunde
"Es bleibt, von jedem Augenblick. Tief in die Seele eingeschrieben. Ein Duft und auch ein leiser Hauch von Glück. Der uns vertraut ist, den wir ewig lieben." Der Sänger, Gitarrist und Komponist Peter Fessler ist viel gereist in seinem bisherigen Leben. Nach einem Dutzend höchst unterschiedlicher Alben scheint er angekommen. Bei sich.
Sein Song "Was uns bleibt" ist keine Lebensbilanz. Dafür ist es weiß Gott zu früh. Vielmehr: Innehalten, Rückbesinnung, Neubeginn. Erstaunlicherweise alles in einem. Peter Fessler hat weitere elf Songs mit deutschen Texten für das Album "Das mit dir" aufgenommen. Neben eigenen Texten interpretiert er Lyrik von Alexander Bragao und Miriam Frances sowie ein berühmtes Werk von Erich Kästner ("Die Wälder schweigen"). Jede Zeile bekommt bei Fessler ihren Raum zum Atmen. Behutsam formt er jedes Wort, gleichsam ungemein wach. Schläfengrauer Alltag. Bagatellen in Moll. Plötzlich wieder ein Lachen, das ins Zimmer fliegt. Manchmal zieht das Leben einfach so vorbei. Und im nächsten Moment möchte man vor lauter Glück in einem Augenblau ertrinken. Die Übergänge sind fließend. Das Zwischenreich wird zum Zentrum. Ein Reich, für das es im Deutschen keine rechten Worte gibt. Blues? Fado? Saudade?
Fessler hat sich im Laufe der Zeit seine eigene Welt geschaffen - ein Sänger, der zwischen Pop, brasilianischer Musik und Jazz traumwandelt. Ein Etikett braucht er längst nicht mehr. Peter Fesslers "blue notes" drangen immer durch, egal welches musikalische Aroma er bevorzugt hat. Als Frontmann der Latin-Jazz-Formation Trio Rio hatte er Mitte der 80er Jahre einen fulminanten Start. Doch er war kein smooth operator, kein One-Hit-Man. Er ist ein Suchender geblieben. Verzweigt sind seine kanadisch-polnisch-deutschen Wurzeln, noch verästelter die musikalischen Lebenslinien. Fessler ist einerseits ein klassischer, angelsächsisch geprägter Songwriter, der seine Themen intuitiv an der Gitarre entwickelt. Andererseits ist er ein echter Jazz-Sänger, der von seiner improvisatorischen Freiheit reichlich Gebrauch macht. Dabei klingt er wie kein anderer männlicher Sänger hierzulande und muss den Vergleich zu den anerkannten Weltstars des Genres wahrlich nicht scheuen. Von einer deutschen Al-Jarreau-Ausgabe ist er dennoch weit entfernt. Näher steht er da schon Shirley Horn, dieser bezaubernden Königin der Weniger-ist-mehr-Jazzvokalistik.
Fesslers Songs, die man besser Lieder nennen sollte ohne zugleich beim sperrigen Begriff "Liedermacher zu landen, sind auch faszinierende Metamorphosen. Denn sie bringen das Kunststück fertig, deutschsprachige Poesie mit einem Sound zu verbinden, der romantische kammermusikalische Motive mit luftigem Jazz und vor allem brasilianisch gefärbten Sehnsuchtsklängen kreuzt. Ein Kreis schließt sich. Im Alter von zehn Jahren hatte Fessler sein Erweckungserlebnis, als er eine Komposition des Gitarristen Baden Powell im Radio hörte. Diese Art von Songs, bittersüß und geschmeidig, haben ihn nie wieder losgelassen, was etliche Bearbeitungen von Stücken von Antonio Carlos Jobim oder Luiz Bonfa in Fesslers beachtlichem Gesamtwerk dokumentieren.
Auf "Das mit dir" geschieht ein kleines Wunder. Es sind deutsche Lieder. Ganz ohne schlagerhaften Kitsch. Chansons, die kein Französisch-Klischee beschwören müssen. Eine brasilianische Grundnote, die so selbstverständlich wirkt wie Punkt, Komma und Strich. Auch die Kompositionen mit Texten von Miriam Frances fügen sich nahtlos ins Bild. Die in Vergessenheit geratene Autorin, die in den frühen 70er Jahren eng mit Künstlern wie Udo Jürgens ("Mein Gruss an die verlorene Kindheit") oder Daliah Lavi ("Wer hat mein Lied so zerstört?") zusammengearbeitet hat, wirkt wie eine Seelenverwandte. Und mit einem Mal befindet sich der Peter Fessler in einer feinen Traditionsspur, die in Deutschland außergewöhnliche Stimmen hervorgebracht hat. Mit Charakter und Eigensinn: die Knef, ein Klaus Hoffmann oder auch Udo Jürgens mit ungezählten Stücken, die unter der Sahnehaube liegen. Was diese Künstler vereint: eine unbeirrbare Lust, sich in der deutschen Sprache auszudrücken - das aber weit geöffnetem Horizont. "Das mit Dir, das hätt' was werden können. Im schweren, und im leichten sowieso. Alles hätten wir uns sagen wollen. Nur zu uns." Die erste Liebe ist unvergesslich. Lebenskluge Menschen behaupten, man höre nie auf, genau dieses Gefühl immer wieder suchen zu wollen. Peter Fessler hat dazu den musikalischen Schlüssel gefunden.
Peter Fessler: Das mit Dir (Minor Music MM 801137)
Vertrieb: Inakustik


Edition Wein & Jazz - Volume 3 - Südtirol
Willkommen in Südtirol!
Hinter dem Brenner liegt die südlichste deutschsprachige Weinregion, die gleichzeitig auch die nördlichste in Italien ist: die autonome Provinz Bozen-Südtirol. In dieser Postkartenidylle, einer alpinen Berg- und Tal-Landschaft mit teils mediterranem Klima, wachsen auf fünftausend Hektar vor allem Vernatsch, Gewürztraminer und Lagrein, die drei autochthonen Rebsorten der Region. Aber auch Blauburgunder, Cabernet Sauvigon oder Pinot Grigio und etwa zwanzig weitere Rebsorten gedeihen hier bestens. Die Weine, die daraus gekeltert werden, genießen Weltruf - mittlerweile oder wieder, ganz wie man will.
Seit Jahrtausenden gibt es Weinbau in der Gegend von Südtirol. Im Verhältnis dazu ist die Zeit eher kurz, seit man auch hier vorrangig auf Qualität setzt und nicht mehr auf die dubiosen Zwei-Liter-Flaschen vom "Kalterer See". Dass die Südtiroler Weine seit etwa zwanzig Jahren höchste Preise gewinnen und gern getrunken werden, ist ein Verdienst vieler Winzer und Kellermeister der Region. Für diese dritte Ausgabe der Edition Wein & Jazz haben wir dreizehn sehr unterschiedliche Winzerinnen und Winzer, Kellermeisterinnen und Kellermeister aus Südtirol befragt und ausgehorcht - die Bandbreite reicht von kleinen über größere Familienbetriebe bis zu einigen der Kellereigenossenschaften, die in Südtirol nach wie vor dreiviertel der jährlichen Gesamtproduktion von rund 320.000 Hektolitern Wein ausmachen.
Den Anfang macht Hans Terzer, laut "Gambero Rosso" einer der zehn besten "Kellermeister der Welt", der seit 1977 die Kellerei Sankt Michael-Eppan auf einem konsequenten Qualitätsweg führt.
Für die Stiftskellerei Neustift in Vahrn, die seit 1142 für die Augustinerchorherren Wein bereitet, spricht deren Verwalter Dr. Urban von Klebelsberg.
Martin Foradori-Hofstätter vom Weingut J. Hofstätter in Tramin berichtet unter anderem auch von seinem Schaugarten" und der darin versammelten Gewürztraminer-Familie.
Die Winzer Franz Pratzner vom Falkenstein in Naturns und Martin Aurich vom Weingut Unterortl, beide im Vinschgau, erzählen von ihren sehr unterschiedlichen Wegen als Weinbauern.
Kellermeister Harald Schraffl von der Kellerei Nals-Margreid verbindet Traditionen und neue Wege.
Die einzige Kellermeisterin von Südtirol, Ingun Walch von der Hofkellerei Walch in Tramin, erklärt unter anderem die Unterschiede zwischen Studium und Praxis.
Willi Stürz, der preisgekrönte Kellermeister der Kellerei Tramin, zeigt sich in Sachen Gewürztraminer nicht nur als Experte, sondern auch als Diplomat.
Christian Plattner vom Weingut Ansitz Waldgries, etwas oberhalb von Bozen, kann stolz auf die Erfolge seines Vernatschs sein.
Franziskus Haas vom Weingut Franz Haas in Montan setzt auf Innovation und Umdenken.
Der Hotelier Sepp Perwanger ist mit von der Partie, weil er auf seinem "Zirmerhof", hoch oben am Berg in Radein, auch den eigenen Wein ausschenkt.
Kellermeister Stephan Filippi von der Kellerei Bozen freut sich über das Gemeinschaftsgefühl "seiner" Winzer.
Ferruccio Carlotto und seine Tochter Michele von Viticoltore F. Carlotto in Auer erzählen schließlich von der Wein-Philosophie und den Traditionen ihrer Familie.
All diese Winzer eint die Leidenschaft und das Engagement für das Naturprodukt und Genussmittel Wein. In diesem Sinne teilen sie mit dem Zuhörer ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus Weinberg und Keller - ihre Erlebnisse, Ansichten und Überzeugungen.
Die "Edition Wein & Jazz" bietet zu diesen Originaltönen den passenden Jazz. Wie eine fachkundig moderierte Klangreise lenken diese Hörbücher den Zuhörer in und durch je eine unserer schönsten Weinwelten. Das Ergebnis ist ein mehrfach sinnliches Vergnügen, das Ohren und Geschmacksnerven gleichermaßen anregt.
Viel Freude beim Zuhören und Mittrinken wünschen
Götz Bühler und Stephan Meyner
Die genussvolle Weinreise im Hörbuchformat: Ausgewählte Winzer aus Südtirol erzählen von ihren Erlebnissen und Erfahrungen. Fundiert, anekdotenreich und immer im Originalton - umrahmt von Swing und Modern
Jazz. Informativ und unterhaltsam. Für Einsteiger und Experten.
CD 1: Mit Hans Terzer (Kellerei St. Michael-Eppan), Celestino Lucchin und Dr. Urban von Klebelsberg (Stiftskellerei Neustift), Martin Foradori Hofstätter ( Weinut J. Höfstätter), Franz Pratzner (Falkenstein), Harald Schraffl (Kellerei Nals Margreid), Martin Aurich ( Weingut Unterortl) und Ingun Walch (Hofkellerei W. & G. Walch).
Mit Musik von Wawau Adler, Thärichens Tentett, Sonja Kandels, Peter Fessler, Johnny Griffin & Horace Parlan, Geri Allen und Larry Goldings Trio.
CD 2: Mit Willi Stürz (Kellerei Tramin), Christian Plattner (Ansitz Waldgris), Franz Haas, Sepp Perwanger (Zirmerhof), Stefan Filippi (Kellerei Bozen), Michela und Ferrucio Carlotto (Viticoltore F. Carlotto).
Mit Musik von Steve Klink Trio, Amina Claudine Myers Trio, Bruce Cox mit Ravi Coltrane, Pee Wee Ellis, Anthony Cox mit Billy Higgins und Francesca Simone Trio .
CD 3: Mit Musik von Lisa Bassenge, Geri Allen, Anthony Cox, Wawau Adler, Francesca Simone Trio, Johnny Griffin & Horace Parlan, Thärichens Tentett, Bruce Cox feat. Annette Lowman , Larry Goldings Trio, Sonja Kandels, Bako Babies, Amina Claudine Myers, Pee Wee Ellis und Peter Fessler. 

Edition Wein & Jazz - Volume 2 - Pfalz
Neue Weinwunder mit alten Wurzeln
Willkommen in der Pfalz!
"In vino veritas" - das ist Allgemeinwissen. Aber welche Wahrheiten kennen die Menschen, die den Wein machen? Was haben sie erlebt, erfahren und manchmal auch ertragen? Und was haben sie darüber zu erzählen, wie aus ihrem leidenschaftlichen Engagement um dieses Naturprodukt ein so wahrhaftiges Lebens- und Genussmittel wird? Aus diesen Überlegungen und der Erkenntnis, wie gut sich Wein und Jazz ergänzen, ist die "Edition Wein & Jazz" entstanden. Sie soll ein sinnliches Vergnügen bieten, Ohren und Geschmacksnerven gleichermaßen anregen - und dabei klingender Vorgeschmack und Appetitanreger sein. Wie eine fachkundig moderierte Klangreise lenken diese Hörbücher den Zuhörer in und durch je eine unserer schönsten Weinwelten.
Im Vordergrund stehen dabei ausgewählte Winzer einer Region, die so fundiert wie anekdotenreich über ihre Heimat und deren Weine erzählen - im Originalton. Damit nicht allein der Mund wässrig wird, gibt es drumherum und obendrein akustische Leckerbissen internationaler Jazzstars.
Diese Ausgabe der Edition "Wein & Jazz" widmet sich der Pfalz. Das zweitgrößte deutsche Weinbaugebiet - direkt nach Rheinhessen - kann auf eine fast zweitausendjährige Wein-Historie zurückschauen. Schon die römischen Besatzungstruppen machten sich das gute Klima und die bestens geeigneten "Terroirs" zu Nutze. Und nach ihnen auch die Alemannen, die Franken, die Merowinger, die Karolinger und die Germanen. Dafür, dass es in der Pfalz in punkto Weingenuss mit einer gesunden Mischung aus Tradition und Innovation weitergeht, sorgen heutzutage einige hundert, teils weltweit bekannte und gerühmte Winzer.
Die "Edition Wein & Jazz" stellt zehn von ihnen vor. Alte und Junge, Damen und Herren, Wohlbekannte und Neuentdeckungen - und allesamt Pfälzer. Vom ?elder statesman? Hans-Günter Schwarz, der schon in den Sechziger Jahren beim Weingut "Müller Cartois" eine noch immer gültige Qualitätsphilosophie begründete, bis zu seinem ersten Schüler Hansjörg Rebholz, der heute Inhaber des international anerkannten Weinguts Ökonomierat Rebholz und Vorsitzender des VDP Pfalz ist. Steffen Christmann, der Präsident dieses Verbands Deutscher Prädikatsweingüter, hat uns auch in seiner Eigenschaft als Inhaber des Weinguts A. Christmann in Gimmeldingen Interessantes zu erzählen. Die ökologische Winzerin Anna Barbara Acham vom Weingut Acham-Magin in Forst ist ebenso leidenschaftlich mit von der Partie wie Jürgen Heußler aus Rhodt unter Rietburg, der neben tollen Weinen auch hervorragende Edelbrände macht. Philipp Kuhn und Stephan Knipser, zwei große Winzer aus dem kleinen Laumersheim berichten auch über die neuen Rotweintraditionen der Pfalz. Dazu kommen die energische "Quereinsteigerin" Carmen Krück aus Großkarlbach, die den Schritt vom internationalen Modeparkett ins väterliche Weingut erfolgreich gemeistert hat, und die beiden VDP-Spitzentalente Boris Kranz und Sven Leiner, auch stellvertretend für die fabelhafte "Südpfalz Connexion". Welche wein-schönen Wahrheiten uns diese zehn Pfälzer Winzer verraten haben, hören Sie übrigens nur hier, bei der "Edition Wein & Jazz".
Viel Spaß beim Zuhören und Mittrinken wünschen
Stephan Meyner und Götz Bühler
Die genussvolle Weinreise im Hörbuchformat: Ausgewählte Winzer aus der Pfalz erzählen von ihren Erlebnissen und Erfahrungen. Fundiert, anekdotenreich und immer im Originalton - umrahmt von Swing und Modern Jazz.
Informativ und unterhaltsam. Für Einsteiger und Experten.
CD 1: Die Winzer Hans Günter Schwarz, Anna-Barbara Acham, Hansjörg Rebholz und Jürgen Heußler.
Mit Musik von Three Of A Kind, Wolfgang Lackerschmid - Michal Urbaniak,Steve Klink Trio und Maceo Parker.
CD 2: Die Winzer Stephan Knipser, Sven Leiner und Boris Kranz für die Südpfalz Connexion, Steffen Christmann,20 Carmen Krück und Philipp Kuhn. Mit Musik von Pee Wee Ellis, Barbara Jungfer, Café du Sport, Christoph Adams und Dwayne Dolphin.
CD 3: Mit Musik von Maceo Parker, Fred Wesley, Ulita Knaus . Barbara Jungfer, Pee Wee Ellis, Dwayne Dolphin , Andy Bey, Café du Sport, Cécile Verny, Michal Urbaniak - Wolfgang Lackerschmid, Eliana Cuevas und Christoph Adams.


Edition Wein & Jazz-Volume 1 Wachau
Willkommen!
"In vino veritas" - das ist Allgemeinwissen. Aber was wissen die Menschen, die ihn machen, den Wein? Was haben sie erlebt, erfahren und manchmal auch ertragen? Und was haben sie darüber zu erzählen, wie aus ihrem leidenschaftlichen Engagement um dieses Naturprodukt ein so wahrhaftiges Lebens- und Genussmittel wird? Aus diesen Überlegungen und der Erkenntnis, wie gut sich Wein und Jazz ergänzen, ist die "Edition Wein & Jazz" entstanden. Sie soll ein sinnliches Vergnügen bieten, Ohren und Geschmacksnerven gleichermaßen anregen - und dabei klingender Vorgeschmack und Appetitanreger sein. Wie eine fachkundig moderierte Klangreise lenken diese Hörbücher den Zuhörer in und durch je eine unserer schönsten Weinwelten. Im Vordergrund stehen dabei ausgewählte Winzer einer Region, die so fundiert wie anekdotenreich über ihre Heimat und deren Weine erzählen - im Originalton. Damit nicht allein der Mund wässrig wird, gibt es drumherum und obendrein akustische Leckerbissen internationaler Jazzstars.
Diese Ausgabe der Edition "Wein & Jazz" widmet sich der Wachau. Das etwa dreißig Kilometer lange Durchbruchstal der Donau von Melk bis Krems, nur eine gute Autostunde von Wien entfernt, ist so außergewöhnlich und geschichtsträchtig, dass es im Jahr 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Kein Wunder, denkt man an die Stifte von Melk und Göttweig, die Altstadt von Krems, die mittlerweile "ruinierte" Burg, auf der von 1192 bis 1193 Richard Löwenherz gefangen gehalten wurde, oben am Berg über Dürnstein (den Blick von dort sieht man übrigens auf unserem Titel) und die "Venus von Willendorf". Aber nicht nur landschaftlich, archäologisch und historisch ist die Wachau interessant, sondern besonders auch als "Weißweinparadies". Schon die Römer haben hier Wein angebaut, später kamen die Karolinger und nach ihnen die Bayern. Heute sind es gut fünfhundert Winzer, die diese 1370 Hektar sagenumwobener Rebfläche bearbeiten. Wir haben zehn dieser "Weinhauer" aus der Wachau befragt - von Unterloiben über Dürnstein und Weißenkirchen bis Spitz, von Emmerich Knoll oder Leo Alzinger Jr. über Hans Altmann vom Weingut Jamek, Wolfgang Bäuerl, Leopold Böhmer, Karl Bracher, Franz-Josef Gritsch bis zu Rudi Pichler, Karl Holzapfel und Heinz Frischengruber, den Kellermeister der "Domäne Wachau".
Das Ergebnis hören sie nur hier, bei der "Edition Wein & Jazz".
Viel Spaß beim Zuhören und Mittrinken wünschen Stephan Meyner und Götz Bühler
Edition Wein & Jazz - Volume 1 - Wachau Das Weißweinparadies an der Donau
Die genussvolle Weinreise im Hörbuchformat: Ausgewählte Winzer aus der Wachau erzählen von ihren Erlebnissen und Erfahrungen. Fundiert, anekdotenreich und immer im Originalton - umrahmt von Swing und Modern Jazz. Informativ und unterhaltsam. Für Einsteiger und Experten.
CD 1: Die Winzer Hans Altmann (Weingut Jamek), Rudi Pichler, Leo Alzinger jr., Heinz Frischengruber, Kellermeister der Domäne Wachau, und Wolfgang Bäuerl.
Mit Musik von Steve Klink Trio, Three of a Kind, Rodney Jones, Larry Goldings Trio und Peter Madsen.
CD 2: Die Winzer Emmerich Knoll, Franz Josef Gritsch, Karl Bracher, Leopold Böhmer und Karl Holzapfel
Mit Musik vom Bertha Hope Trio, Karl Denson, Günter Wehinger, Pee Wee Ellis und Gabriel Coburgers Quintet-Jean Paul.
CD 3: Musik von Oscar Brown Jr.,Three Of A Kind feat. Benny Golson & Till Brönner, Larry Goldings, Cecile Verny Quartet, Rodney Jones, Peter Madsen, Milla Kay, Bertha Hope Trio, Pee Wee Ellis, Günther Wehinger, Lisa Bassenge, Steve Klink und Tuey Connell 
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